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Marienkirche Leeste

Adresse

Henry-Wetjen-Platz
28844 Weyhe
Telefon: 0421 803814
Telefax: 0421 802281
E-Mail: kg.leeste@evlka.de
Website: http://www.kirche-weyhe.de

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Öffnungszeiten

Dienstag, Donnertag, Freitag, Samstag 9:00 - 12:00 Uhr, Mittwoch 16:00 - 18:00 Uhr

Weitere Informationen

Marienkirche Leeste

Marienkirche Leeste

Gottesdienst: sonn- und feiertags um 10:00 Uhr in der Kirche

Die Marienkirche ist eine denkmalgeschützte Backsteinkirche im klassizistischen Stil und befindet sich im Ortsteil Leeste am "Henry-Wetjen-Platz".
 
Nachdem eine frühere Kirche 1777 abgebrochen wurde, ist am selben Ort ein Backsteinbau neu errichtet und am 30. Mai 1783 eingeweiht worden. Nach einem großen Unwetter 1790 musste der 24 m hohe Turm teilweise erneuert werden.
Auffällig ist das ältere, größere Klosterformat der Ziegel im unteren Drittel des Turmes.
Um 1860 wurden im Inneren der Marienkirche Emporen eingebaut. Weiter wurde um 1950 die Kirche dem Zeitgeschmack angepasst. Dabei wurde das neogotische Zierwerk entfernt und die frühere Verbindung der Emporen mit dem Kanzelaltar unterbrochen.

Am Eingangstor zur Kirche befinden sich Gedenktafeln zur Erinnerung an die Gefallenen aus dem ersten und zweiten Weltkrieg. Links daneben das Kriegerdenkmal zur Erinnerung an den Krieg 1870/1871.   DOWNLOAD in Originalgröße 166 KB - 1024 x 768

Am 21. Januar 1872 wurde die von Philip Furtwängler und Söhne erbaute Orgel mit 11 Registern (Klangfarben der Orgel) feierlich geweiht. 1956 erfuhr sie eine Renovierung durch den Orgelbauer Alfred Führer aus Wilhelmshaven. Dabei wurden entscheidende Veränderungen vorgenommen; drei neue Register wurden eingefügt, der Blasebalg erhielt seinen Standort neben der Orgel und wurde mit einer Tretvorrichtung und einem Motor versehen. Durch diese Renovierung hat man mit den Klangfarben der Orgel insgesamt mehr Möglichkeiten als im Originalzustand. Außerdem ist das Ersetzen des Motors mit der heute noch vorhandenen Tretvorrichtung eine klangliche Bereicherung, da der Winddruck manuel gesteuert werden kann und somit nicht so gleichmäßig ist.

Namensgeberin der Leester Kirche ist die Marienglocke aus dem Jahre 1516. Sie gehört zu den ältesten Glocken der Region und hing schon in den früheren Kirchbauten an dieser Stelle.
Ihre niederdeutsche Inschrift lautet (übersetzt): "Wenn ich, Maria, werde geläutet, das Gottesdienst bedeutet, sich manch Sünder möge bekehren zum Lobe Gottes und Maria zu Ehren M:CCCCC:XVI". Sie hat am unteren Rand einen Durchmesser von 1,18 m, ist ebenso hoch und wiegt ca. 900 kg. Ihr Ton ist f.

© Gemeinde Weyhe   DOWNLOAD in Originalgröße 131 KB - 635 x 1024 Seit dem 30. August 2009 läutet sie zusammen mit zwei neuen Bronzeglocken in einem neuen eichenen Glockenstuhl. Die neuen Glocken ersetzen und ergänzen eine Nachkriegsglocke, die durch einen inneren Riss Materialermüdung zeigte und jetzt vor der Kirche aufgestellt wurde. 1957 war sie von der Leesterin Meta Rumpsfeld zum Gedenken an Ihren Ehemann Johann Rumpsfeld gestiftet worden. Sie wiegt 720 kg, hat 1,05 m Durchmesser und Höhe und den Ton g. Ihre Vorgängerinnen wurden zu Beginn der Weltkriege jeweils für die Kriegsrüstung eingezogen und eingeschmolzen.

Die zwei „Neuen" wurden am 24. April 2009 aus 80 % Kupfer und 20 % Zinn von Albert Bachert, Karlsruhe, gegossen. Die kleinere Glocke wiegt 700 kg, hat einen Durchmesser von 1.098 m und trägt die Inschrift: "Unserem Gott zur Ehre - uns Menschen zum Segen. Leeste anno domini 2009." und läutet mit dem Ton "g". Die große Domenica wiegt 1.700 kg, ihr Durchmesser beträgt 1,479 m. Sie kündet mit Psalm 105,1: "Danket dem Herrn und rufet an seinen Namen; verkündet sein Tun unter den Völkern. Leeste Anno Domini 2009." Sie läutet mit dem Ton d.

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